Die Verstörung?

Schaue ich in den Spiegel, sehe ich sofort und unverkennbar die feinen Züge meiner adeligen Herkunft. Die tiefen blauen Augen verraten unmittelbar die habsburgische Erhabenheit und beleben in jedem, der mich auch nur flüchtig betrachtet, die vergangene, doch in mir immer noch sehr lebendige Zeit dieses Geschlechtes. Ich werde nie nach meiner Abstammung gefragt, da meine Gesichtszüge so deutlich sind, dass die meisten Menschen sich genieren, diese Frage zu stellen. Sie sind unsicher und verlegen in meiner Anwesenheit. Sie verstört sie.

Nicht nur mein Aussehen hat diese edlen Züge, sondern auch bildBlogmein Auftreten ist  dieser Natur. Stets leichter, fast schwebender Schritt, der Kopf aufrecht, die Arme locker am Körper beeindrucken und verstören meine Mitmenschen.

Meine in die kleinsten Feinheiten ausgefeilte Sprache ist schon beim ersten Satz sofort als solche erkennbar. Meine sprachliche Frühbildung begann mit dem größten österreichischen Romancier Arno Friesenthaler, dem russischen Dichter Ossjakovsij und dem spanischen Realisten Antonio Valle de Lunavéz. Erst viel später formte ich meine Diskurse mit den rumänischen Philosophen Ela Enescu und Brenate Foncescu, um mich dann der Richtigkeit der sprachlichen Gewandtheit mit Werken der wichtigen irischen Existentialisten Rotgaugt und Vereengreat zu vergewissern. Niemand will es mir glauben, aber es ist so, dass ich drei Masterabschlüsse mein eigen nenne. Meistens werden mir nur zwei abgenommen. Ich studierte an der renommierten Universität von Wien Germanistik und Slawistik und an der Universität Passau Romanistik und Literaturwissenschaft. Diese zwei Abschlüsse scheinen den meisten Mitmenschen glaubwürdig. Ich fühle aber, dass mein Studium in Oxford, wo ich Volkswirtschaft studierte, sehr oft ein bloßes „Ja, ja…“ als Reaktion hervorruft. Meine zwei Ehrendoktorate von der Universität Complutense Madrid und von der Universität in Ghonzhou verschweige ich meistens.

Ich bin ein Stratege. Ich würde sagen, ähnlich wie Bonaparte. Ich bin scharfsinnig und habe ein unheimlich gutes Gedächtnis. Ich kenne keine Sorgen, ich kenne nur das Glück. Ich bin besonders, einzigartig, nicht zu besiegen, nicht zu überlisten. Ich kenne keine Schwäche. Ich bin glücklich, dass ich so bin, wie ich bin.

Ich bin allein und fühle mich einsam.

6 Kommentare

  1. Martin, wieder… Danke sehr, dass es dich gibt!!! Unsere Herzen sind voller Liebe dir und wir das uns nicht geniere. Ich wusste über deine unmenschlichen Fähigkeiten und deinem göttlichen Ursprung, die Informationen über die du geschrieben hast nicht unterliegt keinem Zweifel, wir das hören und sehen…. Wann ich mit dir in der Nähe oder redest, dann weißt ich welsche hast du Abstammung ohne Worte ..es ist zu spüren …. Ja ja überrascht dass so viell, aber das Ergebnis ist es Wert und in der Wellt gibt es so besonders, einzigartig, glänzend, göttlich Person! Vielen Dank! Bin gespannt auf weitere Beiträge wieder!

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  2. vielleicht besser zu entspannen und das Leben genießen, denn sie ist eine, egal, wer und wie uns wahrgenommen werden , hängt alles von uns…. das bringt die Zufriedenheit und Freude, Harmonie in sich selbst, von dem Einsamkeit in uns loszuwerden…. und der Weg um das zu machen im deinem ersten Bericht gemalt… aber geben Sie nicht auf , kann die Fortsetzung des Berichts göttlich schön sein….Das Leben ist schön und erstaunlich!

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  3. В течении дня поняла и осознала много интересных вещей, благодаря Королю … и поняла что хочу выразить благодарность человеку, воистину царских кровей, с нечеловеческими способностями, который, ни смотря ни на что, помогает другим заблудившимся людям найти свой путь, деликатно, не спугнув растерянного ребенка, с нежностью и любовью, используя все свои знания собранные за все это длительное время обучения, за столь кропотливый труд и поиски лучшего для человечества, окружающего мира, для этих благостных целей, во имя добра и духовного роста.Это лучшее лекарство из всех возможных, Доктор! Спасибо Учитель, наш благодетель, родитель, Царь!

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