Wir können fliegen


Wir alle bekommen zunächst zwei große schöne Flügel; oft sogar aus leichtem dezent glänzendem Gold. Wir sind Kinder und wir fliegen; wir werden Jugendliche und wir fliegen immer noch. Irgendwann kommt ein Schnitt und wir beginnen zu fühlen, dass uns das Fliegen nicht mehr so leicht fällt. Wir merken, dass sich unsere vom Leben geschenkten Flügel zurückzubilden beginnen. Der Neid, die Gier und das Streben nach Geld machen unsere Flügel langsam kürzer und damit schwächer.bildBlog Die Lügen, das Vorankommen um jeden Preis und das Streben nach einer totalen Vernichtung von Konkurrenz verstümmeln sie nach und nach. Unsere Bequemlichkeit, die unzähligen bewegungslosen Stunden vor dem Fernseher und das Herumfahren in Autos zerren an den Kräften von ihnen. Der Hass gegen Andersgläubige und Fremde, die Angst vor Neuem und die Unbereitschaft zu helfen fressen die allerletzte Substanz unserer Flügel auf. Die Ausbeutung eines anderen Menschen, das ständige Denken an den eigenen Profit und die Verleumdung des Nächsten reißen uns sogar die Flügelwurzeln aus dem Leibe.
Die gute Nachricht ist, dass unsere Flügel die Fähigkeit besitzen, wieder nachzuwachsen und wir Menschen können dies in die Wege leiten.

Ich bedanke mich für das Titelbild ganz herzlich bei Taim Alhariri.

5 Kommentare

  1. Materialismus verändert sehr den Menschen, dass ihm dann die richtigen Gedanken verwehrt bleiben. Er zieht ihn sogar tiefer Richtung falscher Gedanken, Worte und Handlungen. Es verwundert dann, wie sich diese Personen dann rechtfertigen, sich selbst betrügen, und in ständiger Angst leben, dass sie etwas verlieren könnten, zum Beispiel ihr eigenes in eigener Weld gefangenes Gesicht. Sie versuchen unbewusst oder krampfhaft bewusst jene Rechtfertigung. Die Materialisten geben jedoch vieles ab. Sie geben ihr Wohl, und ihr Herz ab. Sie verdursten lieber, weil sie das Goldstück, das den engen Flaschenhals versperrt, nicht verlieren wollen. Schon immer wurden Fehler gemacht und sie werden weiter gemacht, sodass es scheint, dass der Mensch irgendwie festgefahren sei; festgefahren aufgrund seiner Laster und seiner Sturheit. Nun legte ich diese Fracht und große Last ab und kann ohne den dunklen Schleier auf Augen sehen. Ich fühle den Verdruss bei der Suche nach jenem ursprünglich reinen Menschen; nach jenem gefallenen Engel. Und ich bin traurig. Egal wieviel ich für die geistige Freiheit in den Gesprächen kämpfe, wird dieser Versuch stets mit materialistischen Gedanken der Gesprächspartner blockiert. Doch es bleibt Hoffnung auf Mitgefühl, auf neue Gedanken, neue Lebensformel ohne materielle Abhängigkeit, einfach frei leben können. Auf unserem Weg zur Vervollkommnung entscheiden nur wir selbst, ob wir fliegende Engel werden, oder eben nicht. Das sind meine Gedanken über das Leben und die Gesellschaft nicht nur in Russland. Ich bedanke mich bei einem Lebensweg und meinen Freundinnen, da ich von ihnen lernen kann, obwohl ich traurig bin, dass sie noch „schlafen“. Ich bedanke mich für Martins Arbeit, die uns die Augen öffnen will, um uns lebenserfolgreich zu machen und die Früchte in uns zu sehen.

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