Ein Appell auf eine humane Innen-und Außenpolitik – ein offener Brief

Mein offener Brief an die Politik aufgrund der aktuellen Situation in der Welt:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Steinmeier, sehr geehrter Herr Bundeskanzler Scholz, sehr geehrte Frau Baerbock, sehr geehrte Frau Lambrecht, sehr geehrte Damen und Herren in den Fraktionen des deutschen Bundestags.
Appel auf eine sofortige Einstellung Ihrer inhumanen Innen- und Außenpolitik!
Seit zwei Jahren führen Sie einen psychologischen Krieg gegen die eigene Bevölkerung, indem Sie verschiedene unsinnige Beschränkungen aufgrund Ihrer Corona-Politik einführen, die Menschenrechte hierzulande einschränken und obendrauf die ungeimpfte Bevölkerung diffamieren, unterdrücken und beschimpfen. Ihr Vokabular nach der letzten Bundestagswahl veränderte sich zu einer gefährlichen Radikalität. Sie haben vielen Millionen Menschen in unserem Land gedroht: Der eine mit drastischen Strafen bei einer eventuellen Impfpflicht, der andere mit Entzug des Krankenversicherungsschutzes. Herr Lauterbach operiert mit falschen Fakten, beruft sich auf Experten und Studien, ohne dabei konkrete Quellen zu benennen und baut ständig eine immense Drohkulisse auf die Bevölkerung auf. Und Sie, Herr Bundeskanzler, haben die Grundzüge der Demokratie verletzt, indem Sie das Überschreiten der roten Linie angekündigt haben.
Ihre Politik der letzten Monate verletzt die Menschenwürde jedes Einzelnen in unserem Land. Ihre Politik betrachte ich als aggressiv und inhuman. Sie haben unsere Gesellschaft an den Rand des Abgrundes gebracht.
Diese Aggressivität, die ich bei Ihnen in der Innenpolitik beobachte, ist auch bezeichnend für Ihre Außenpolitik. Sie tragen Mitschuld an dem Konflikt mit Russland aus folgenden Gründen:

  • Aus den Zeiten des Kalten Krieges haben Sie nichts gelernt und implementieren die damalige Politik in die heutige Welt.
  • Sie verfolgen weiterhin eine Politik, die einen Feind sucht und schließlich auch findet oder erfindet.
  • Sie folgen blind der aggressiven imperialen Politik der USA. Lassen Sie mich daran erinnern, dass die meisten Kriege von den USA ausgegangen sind und die zwei schlimmsten Weltkriege von deutschem Boden.
  • Ihre Sanktionen und die von Ihren Verbündeten zerstörten und zerstören viele Länder dieser Welt. Sanktionen führten immer schon zur Destabilisierung der Länder und zur Verarmung der einfachen Bevölkerung. Pinochet und Chomeini, um nur zwei Beispiele zu nennen, das zerstörte Vietnam, Nordkorea oder das zerstörte Afghanistan, Syrien, Libyen und schließlich die Ukraine sind Ihre Kinder, die Sie geboren haben, indem Sie nach Einfluss und Macht lechzten, indem Sie unser westliches Denken in den Himmel der einzig wahren und richtigen Doktrin erhoben haben.
  • Sie lassen in unserem Land Waffen produzieren und vertreiben Sie in der ganzen Welt. Jedes Jahr liest man dann in der Zeitung, dass die Bundesrepublik wieder mal einen neuen Rekord an Waffen-exporten erzielt hat. Diese Waffen richten sich nun gegen uns. Sie sind schlicht gesagt Waffenproduzenten und Waffenvertreiber.
  • Im aktuellen Konflikt Russland/Ukraine bzw. Russland/NATO ist Ihre Aussage „Wir werden keine Waffen liefern“ (oder „Mit uns wird es keine Impfpflicht geben“ vor der Bundestagwahl) gerade mal zwei bis drei Tage gültig. Dann liefern Sie zerstörerische Waffen und heizen damit den Konflikt weiter an. Diese Waffen töten nicht die Mächtigen, sie töten die einfachen Menschen in der Ukraine und in Russland. Diese Waffen zerstören die Infrastruktur des Landes und führen das Land in eine nie dagewesene Armut. Ich beschuldige Sie hiermit der Mittäterschaft.
  • Sie schwafeln über den Frieden, über die Deeskalation und gleichzeitig senden Sie mehrere Hundert deutsche Soldaten in die Slowakei. (Übrigens viele davon wahrscheinlich zum Flughafen Sliac, 10 km entfernt von dem Wohnort meiner Mutter. Meine Mutter, 74 Jahre alt, würde gerne friedlich und zufrieden Leben, nachdem sie 68 und 89 miterlebt hat. Was muten Sie ihr zu, was muten Sie mir zu, was muten Sie der Welt noch zu?)
  • Sie sind genauso Aggressoren, zusammen mit Ihren Verbündeten, wie Russland und wie alle politischen Eliten der Möchte-gern-die-Welt-Beherrscher. Sie leiden unter der Paranoia, dass man ständig bedroht ist. Sie haben sich insbesondere von den USA anstecken lassen und sind unfähig, diese Krankheit abzuschütteln. Sie haben das Vertrauen der Menschen verloren. Sie übersehen dabei die alltäglichen Proteste in der ganzen Welt.
  • Sie handeln in allen Bereichen des Lebens nur nach dem Prinzip, eigene Macht zu erhalten. Ich attestiere Ihnen die Ferne zur Realität und die Ferne zur eigenen Bevölkerung. Ich attestiere Ihnen ebenso Untätigkeit in vielen Lebensbereichen: Sie versprechen uns seit Jahren Abrüstung, Bekämpfung der Fluchtursachen und Beseitigung des Hungers in der Welt. Sie sind aber mitverantwortlich, dass immer mehr Menschen dieser Welt leiden und bei uns in Deutschland die Menschen im Dauerstress leben.
  • Sie haben viel zu schnell 100 Milliarden Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr gefunden. Damit heizen Sie den aktuellen Konflikt nur an. Damit zeigen Sie die Verachtung gegenüber den leidenden Menschen in der Welt und zeigen damit die Verachtung gegenüber der eigenen Bevölkerung. Lassen Sie mich daran erinnern, dass Sie für die Pflegekräfte in unserem Land nur ein Hundertstel davon aufgebracht haben. Ich deute diesen Sachverhalt als ein Nein für diese Menschen und ein Ja für die neue Rüstungsspirale.
  • Sie diffamieren die AfD, weil sie ihr undemokratisches aggressives Vorgehen kritisiert, wobei Sie selbst von der Demokratie abrücken.
  • Besonders will ich hier anmerken, dass Frau Baerbock, kaum im Amt, aggressive Töne gegenüber Russland und China anschlug. Die Bitten dieser Länder um Partnerschaft auf Augenhöhe wurden nicht erhört. Frau Baerbock, Sie haben damit die einst friedliche Ausrichtung der Grünen verletzt und Sie lassen mich staunen über den Wandel der Grünen von einer pazifistischen Partei in eine überhebliche und machtbesessene rechte Vereinigung, nicht nur außen- sondern auch innenpolitisch. (Ihre Kollegen Herr Kretschmann, Herr Dahmen, oder Ihre Kolleginnen Frau G. – Eckardt und Frau Lang will ich hier nicht unerwähnt lassen. Sie alle tragen dazu bei, dass wir in einem Land leben, in dem die Ausgrenzung der Menschen und die Beschneidung der Freiheit salonfähig geworden sind.)
    Ihre Politik hat uns an den Rand des Atomkrieges gebracht. Wenn Sie nicht sofort handeln, wenn Sie nicht sofort die blinde Gefolgschaft der USA und der NATO einstellen, werden Sie die Menschheit auslöschen. Auch die mildere Variante des anhaltenden Kalten Krieges wünsche ich mir nicht! Ich will in einer friedlichen und zufriedenen Welt Leben! Deshalb fordere ich von Ihnen:
  • Einen sofortigen Austritt aus der NATO
  • Eine sofortige Ausrufung unseres Landes zur Neutralität auf alle Zeiten, eine sofortige Einstellung Ihrer Einmischung in Gelegenheiten anderer Länder
  • Die sofortige Abberufung aller deutschen Soldaten aus dem Ausland. Deutschland darf nie wieder militärisch aktiv zu werden!
  • Eine sofortige Schließung aller Waffenfabriken auf deutschem Boden
  • Einen sofortigen Stopp der Waffenlieferungen, weder an Freunde, noch an Feinde
  • Ein sofortiges Verbot aller Waffen in unserem Land
  • Eine sofortige Einladung an Russland, als Freund und Partner an einer friedlichen Mitgestaltung der Welt mitzuwirken
  • Eine sofortige Einstellung aller wirtschaftlichen Sanktionen gegen alle Länder
  • Ein sofortiges Zusammenrufen einer Weltfriedenskonferenz, bei der Sie alle Länder der Welt dazu bewegen, für die Menschen da zu sein, deren Wohl zu verfolgen und eine sofortige hundertprozentige Abrüstung der Welt einzuleiten
  • Ein sofortiges Handeln für uns Menschen in Deutschland, indem Sie das Glück jedes Einzelnen als die höchste Priorität in Ihrer Arbeit verstehen.
  • Eine sofortige Zäsur für eine humane Innen- und Außenpolitik noch diese Woche einleiten, indem Sie sich für Ihre Taten der Vergangenheit entschuldigen.
    Ich will und fordere ein Land und eine Welt, in der alle Menschen gerne und gut leben. Ich fordere von Ihnen eine humane Innen- und Außenpolitik.
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Králik

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