Aufbruch mit Cello

Es ist wieder so weit; wie schon oft in meinem Leben. Ich bin in einer seltsamen Aufbruchstimmung; ich werde mich auf den Weg machen. Ich muss raus; ich will und muss weg. Ich will lernen, an meine Grenzen zu gehen. Die Angst vor dem Scheitern zu genießen, will ich verspüren. Ich werde nicht allzu weit sein, aber ich werde gehen und ich werde langsam, leicht, einfach, alleine, lange, achtsam, dankbar und immer weiter gehen. Die großen und steifen Wege und Ziele ziehen mich nicht mehr an, je älter ich werde, desto mehr sehne ich mich nach einer Landschaft, die ich vor 20 Jahren als langweilig und uninteressant empfunden hätte. Ich werde viel nachdenken; ich werde allein sein und ich werde wachsen; wie jener mir unbekannter Mann: „Können Sie verstehen, warum ich diesen Mann in mein Herz geschlossen habe? Können Sie nachvollziehen, warum er für mich ein Held ist? Er hat den großen Sprung gewagt. Er hat alles riskiert. Er hat alles hinter sich gelassen, was seine Menschlichkeit zu ersticken drohte. Er hat diesen Sprung gewagt, obwohl er nicht wusste, welche Folgen das haben würde. bildBlogEr ließ ein Leben hinter sich, von dem er wusste, dass es falsch war und beschloss nach dem Leben zu suchen, das für ihn richtig war.“
Ich nehme mein Cello mit, auf dem ich noch nicht spielen kann, aber ich werde es auf meinem Weg lernen. Ich muss es wagen und einfach loslassen, vieles hinter mir lassen, um nicht weiter zu darben. Das Leben geht schnell vorbei, ist so kurz, um das Cello einfach stehen zu lassen. Es kommt mit!

 

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