Das magische Haus

Nach 42 km, die wir etwa nach zehn Stunden bewältigt haben, befinden wir uns in einer Herberge in Villatuerta. Die Herberge trägt einen poetischen Namen “La casa mágica” – “Das magische Haus”. Nach der heutigen Etappe scheint mir hier alles magisch. Unser Zimmer ist magisch, aus der Dusche sprüht magisches Wasser heraus, die Betten sind magisch. Wir trinken einen navarrischischen Rotwein, der magisch schmeckt und wirkt ebenso und gleich bekommen wir eine magische vegetarische Paella serviert. Die ganze Welt ist voller Magie – magische Landschaft, magische Luft, magische Flüsse und alles glänzt in der magischen Sonne. Nur ich bin noch ziemlich unmagisch; ich würde sagen kaputt. Ich spüre nur einen kleinen magischen Keim in mir, der noch nicht in Erscheinung treten will. Santiago ist Gott sein Dank noch weit.

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